Millionen für den Lärmschutz – reicht das?

Durch die Mittel des Bundes können entlang der geplanten Belttrasse in Ostholstein mehr Lärmschutzwände gebaut werden. Dennoch gibt es Grund zur Klage. Vor allem, weil nicht geregelt ist, welchen Schutz Orte bekommen, die von Autobahn- und Schienenlärm betroffen sind.

Fast eine viertel Milliarde Euro gibt der Bund für Lärmschutzmaßnahmen entlang der geplanten Schienenhinterlandanbindung zum Belttunnel. Ob das ein Erfolg oder doch eine große Enttäuschung ist, darüber sind sich Bundes- und Kommunalpolitiker sowie Vereine und Verbände weiter uneins. Bei einer Online-Sitzung des Dialogforums zur Festen Fehmarnbeltquerung forderten die Vertreter der Region vor allem die zügige Umsetzung einer Gesamtlärmbetrachtung.

Neben den Teilnehmern des Dialogforums waren auch die ostholsteinischen Bundestagsabgeordneten Ingo Gädechens (CDU) und Bettina Hagedorn (SPD) zugeschaltet. Letztere bezeichnete den Beschluss erneut als „unzureichend“. „Der Bundestag ist unter seinen Möglichkeiten geblieben“, sagte Hagedorn. Sie ermutigte das Dialogforum, nun Forderungen an das Land zu stellen, damit dieses fehlende Mittel – beispielsweise für eine Steilwand bei Roge in der Gemeinde Sierksdorf – zur Verfügung stellt.http://news.leportale.com/doc?id=222012638

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