22.10.2017 Güterzüge verbinden China mit 34 europäischen Städten

 Quelle: http://german.china.org.cn/txt/2017-10/22/content_50043001.htm

In Zhengzhou (Provinz Henan) fand kürzlich ein Arbeitstreffen zur vertieften internationalen Kooperation zwischen China und Europa hinsichtlich des Güterzugverkehrs statt, der 2017 rasant angestiegen ist.

Daten hatten zuvor gezeigt, dass sechs Jahre nach Inbetriebnahme der Güterzugstrecken China mit 34 Städten in zwölf europäischen Ländern verbunden ist.

Während des am Dienstag begonnenen dreitägigen Treffens besprachen mehr als 70 Eisenbahnvertreter aus China, Weißrussland, Deutschland, Kasachstan, der Mongolei, Polen und Russland sowohl ihre Kooperations- als auch Arbeitspläne für die von ihnen gegründete gemeinsame Arbeitsgruppe. Es war zudem ihr erstes Treffen als Mitglieder der Gruppe.

Die Konferenz markiert eine intensivierte Zusammenarbeit hinsichtlich der chinesisch-europäischen Güterbeförderung.

Die China-Europa-Güterzüge fungieren sowohl als Güterzüge zwischen China und Europa als auch zwischen den Ländern der „Belt and Road“-Initiative und fahren auf festgelegten Strecken zu festen Fahrplanzeiten.

Seit Beginn des direkten Schienengüterverkehrs vor sechs Jahren wurden bereits über 5.000 Güterzugfahrten durchgeführt. Die Hälfte des Anteils aller Fahrten entfällt allein auf das Jahr 2017, so die Statistiken der China Railway Corporation (CRC).

Insgesamt wurden 57 Strecken geöffnet, die 34 chinesische Städte mit 34 europäischen Städten in zwölf Ländern verbinden. Im Jahr 2016 überstieg die Anzahl der China-Europa-Güterzüge 1.700, einschließlich 1.130 ausgehender sowie 572 eingehender Züge, ein Anstieg von 109 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die 13.052 Kilometer lange Strecke von der ostchinesischen Stadt Yiwu nach Madrid über den Alataw-Pass im Autonomen Gebiet Xinjiang ist seit ihrer Inbetriebnahme am 18. November 2014 an über 1.000 Tagen im Dienst gewesen.

Aktuell wurden neun Strecken von Yiwu nach Europa eröffnet, einschließlich der Strecken nach Madrid, London und Prag. Mit fünf Logistikzentren und acht Überseelagern sind die Strecken über 34 Länder verteilt.

Die Güterzüge transportieren Waren aus acht chinesischen Provinzen und regierungsunmittelbaren Städten wie Zhejiang, Guangdong, Anhui, Jiangsu und Shanghai und decken dabei nahezu 2.000 Artikel in China hergestellter Produkte wie Kleinwaren, Kleidung, Taschen und Werkzeuge ab.

Ausländische Projekte einschließlich eines chinesisch-weißrussischen Industrieparks sowie ein von China errichteter Großhandelsmarkt für Kleinwaren in Warschau, profitieren auch von den Güterzügen.

Eisenbahnvertreter aus China, Weißrussland, Deutschland, Kasachstan, der Mongolei, Polen und Russland unterzeichneten dieses Jahr im April eine Vereinbarung zur Kooperation des chinesisch-europäischen Güterzugverkehrs, sagte die CRC, und fügte hinzu, dass das Treffen vor dem Hintergrund der Aufforderung stattfand, eine bessere Umsetzung der Vereinbarung sicherzustellen.

Während des dreitägigen Treffens besprachen die Vertreter außerdem die Pläne für das kommende Jahr, den spezifischen Betrieb der Breitspur-Abschnitte, Ort und Zeit für das nächste Treffen der Gruppe sowie das Verfahren zur Aufnahme von neuen Mitgliedern.

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