25.5.2017 Blick in den Untergrund

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/riegel/blick-in-den-untergrund--137312946.html

Deutsche Bahn lässt den Boden entlang der bestehenden und künftigen Bahntrasse erkunden.

  1. Probebohrungen laufen derzeit zwischen Riegel und Kenzingen zur Erkundung des Untergrunds der künftigen Bahntrasse. Foto: Michael Haberer

RIEGEL. Die Bahn baut für die Rheintalbahn eine neue Trasse. Zudem wird die bestehende Bahntrasse ertüchtigt, damit die Züge schneller fahren können. Damit beides auf festem und unbelasteten Grund geschieht, wird derzeit von Riegel bis Kenzingen der Untergrund auf seine Standfestigkeit geprüft und nach Belastungen gesucht. Dafür wird bis in eine Tiefe von etwa 30 Metern gebohrt.

Die Bohrpunkte folgen der bestehenden Trasse südlich von Malterdingen, allerdings auf Riegeler Seite, dann entlang der Bestandsstrecke bis ans Ende des Riegeler Waldes. Dort ist ein Schwenk zur Autobahn hin vorgesehen. Hierhin kommt ein Notgleis, das die kommende Autobahnparallele und die Bestandsstrecke verbindet. Von der A 5 geht es dann nach der Brücke der Verbindungsstraße Riegel/Hecklingen über die Autobahn wieder in einer Kurve Richtung Kenzingen zurück zur Bestandsstrecke. Hierhin kommt das sogenannte Provisorium. Diese zweigleisige Passage soll die Bestandsstrecke mit der Autobahnparallele bis nördlich von Riegel verbinden, damit der Güterzugverkehr schon die Autobahnparallele von Riegel in Richtung Süden nutzen kann, solange die Trasse von Riegel bis Offenburg noch nicht gebaut ist.

Die Ergebnisse der Erkundungsbohrungen, die seit Anfang Mai von einer Fachfirma durchgeführt werden, sollen wichtige Erkenntnisse zum Ausbau der Rheintalbahn in diesem Bereich liefern und Ende Juni abgeschlossen sein.

Das Bohrprogramm zur Erkundung von Geologie und Hydrologie sieht rund 54 Kernbohrungen, 40 Kleinrammbohrungen, 94 Rammkernsondierungen sowie Kampfmittelerkundung und Leitungsrecherchen vor. Die Bahn glaubt nicht, dass man auf besondere Schadstoffe stößt, möchte aber wissen, welche Chemikalien wie Düngemittel im Boden stecken.

Die Bahn beruhigt die Anrainer. Teilweise müssten für die Arbeiten Grundstücke betreten und genutzt werden. In der Regel seien die einzelnen Kernbohrungen im Laufe eines Tages abgeschlossen. Belästigungen durch Lärm und Vibrationen im Untergrund ließen sich aber nicht vollständig vermeiden. Die Grundstücke würden wieder so verlassen werden, wie sie angetroffen wurden. Die Eigentümer der betroffenen Grundstücke seien bereits informiert worden.

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