24.2.2017 Sorge um den Waidplatz

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/teningen/sorge-um-den-waidplatz--133868674.html

Gemeindeverwaltung soll Einwendungen an die Bahn zu Lärm- und Hochwasserschutz formulieren.

TENINGEN. Einstimmig ermächtigte der Gemeinderat die Verwaltung, Einwendungen im Planfeststellungsverfahren für das dritte und vierte Gleis zu formulieren und zu erheben. Mögliche Einwendungen beziehen sich auf den Lärmschutz, die Hochwasserproblematik und technische Fragestellungen.

„Wir sollten nach Hause schaukeln, was wir haben, und versuchen, in Einzelfällen nachzubessern“, sprach sich Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker gegen weitere „Masseneinwendungen“ aus. In punktuellen Fragen sollte jedoch nochmals deutlich Position bezogen werden. Beim Lärmschutz wird die Gemeinde darauf hinweisen, dass die korrekten Zahlen von bestehenden oder potenziellen Wohnungen bei den beiden Häusern, für die nur ein passiver Lärmschutz vorgesehen ist (Wohngebäude am Klärwerk/Anwesen Neumühle) berücksichtigt werden. Daneben wird sie Anmerkungen zur Verkehrsführung in der Bauphase machen, insbesondere wegen der Sperrung der Straßenbrücken.

Handwerkliche Fehler der Bahn sieht Hagenacker beim Thema Hochwasser. Nicht hinnehmbar sei die Aufweitung der Querung des Feuerbachs unter Neubaustrecke und Autobahn von ein auf acht Meter, um Tieren eine bessere Querung zu ermöglichen. „Wir haben jetzt schon östlich Flächen, die sehr schnell überflutet sind“, betonte er. Wenn der Durchfluss vergrößert werde, seien Überflutungen des Gewerbegebiets Waidplatz nicht auszuschließen. Dort angesiedelte Betriebe möchte Hagenacker sensibilisieren, dass auch diese sich entsprechend bei der Bahn für ihr Anliegen einsetzen. Erwin Mick (FWV) schlug vor, auf der Ostseite eine Rückhaltung mit geregeltem Abfluss zu realisieren.

Die Kartbahn soll verlegt werden, wobei die Qualität der Kartstrecke und ihre Funktionsfähigkeit nicht leiden dürften. Zum Lärmschutz erklärte Hagenacker, dass die Verschiebung der Bahn nicht zu einer größeren Lärmbelästigung führen dürfe. Die Geräuschemissionen der Karts sollen durch Lärmschutz zur Bebauung hin abgefangen werden.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Presse-Blog Rheintalbahn veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s