21.6.2016 (Bad Krozingen) Noch einige Punkte sind zu klären

 

Gemeinderat bespricht Ausbaupläne der Rheintalbahn im Abschnitt Bad Krozingen – Lkw-Verkehr von Ortsdurchfahrten fernhalten.

  1. In Tieflage wird die Bahn durch die Landschaft geführt. Foto: Grafik: DB Netze

BAD KROZINGEN. Der Ausbau der Rheintalbahn im Abschnitt Bad Krozingen hat den Gemeinderat kürzlich beschäftigt. Nachdem die Bahn die Bürger im Mai in Schlatt detailliert über ihre Planungen zum Ausbau der Bahnstrecke in Tieflage informiert hatte, sieht der Gemeinderat nun noch einige Punkte, die zu klären seien. Es geht um den Bahnabschnitt, der im Norden zwischen Schallstadt und Bad Krozingen beginnt und im Süden bis auf Höhe Schlatts reicht.

CDU-Rat Albert ter Wolbeek, gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender der Bürgerinitiative MUT, hatte gleich eine ganze Liste an Anmerkungen. Sie hingen zum Teil mit dem Bau der Trasse zusammen, bei dem erhebliche Erdmassen abgetragen werden müssen. Ter Wolbeek erinnerte an ein „Verwertungskonzept für Humus und Kies“. Auch der Abtransport müsse vernünftig geregelt werden. „Wir wollen keine Lkw in den Ortsdurchfahrten“, so die Forderung. Weiterhin müsse die Flurneuordnung vor dem Beginn der Bauarbeiten geregelt sein. Ein weiterer Punkt betraf den Hochwasserschutz. Da die Bahn unter Neumagen und Möhlin hindurchgeführt wird, sind auch die Dämme von dem Bauvorhaben betroffen. Laut ter Wolbeek müsse die Bahn die Ertüchtigung als Vorhabenträger bezahlen. Nicht zu vergessen seien auch das vom Bau tangierte Radwegenetz in dem Bereich und die Feuerwehr, die man bei den Planungen „mitnehmen“ müsse.

Rebekka Gerboth (CDU) bat, darauf zu achten, dass der Biengener Mühlenweg während der Bauarbeiten nicht als Verkehrsweg für Lkw genutzt werde. Bauamtsleiter Paul Kopp entgegnete, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt wohl noch nicht klar sei. Martin Cammerer (FDP) merkte an, dass mehrere Hektar landwirtschaftliche Fläche in diesem Abschnitt der Rheintalbahn verbraucht würden, und wies darauf hin an, dass „kontaminiertes Erdreich“ nicht „an falscher Stelle abgelagert werden“ dürfe.

Hausens Ortsvorsteherin Petra Elbers sprach den landwirtschaftlichen Verbindungsweg zwischen Hausen und Biengen an, der parallel zur L 120 verläuft. Dieser werde intensiv von Radfahrern genutzt und müsse erhalten bleiben. Bürgermeister Volker Kieber entgegnete, dass die Verbindung bestehen bleiben werde.

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/bad-krozingen/noch-einige-punkte-sind-zu-klaeren–123320920.html

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