8.4.2016 Zu viele Lücken beim Lärmschutz

Bis 2035 wollen Betroffene nicht auf Bahn warten / Abgeordnete bieten Gundelfinger Bürgerinitiative Unterstützung an.

GUNDELFINGEN. „Lärm macht krank.“ Darüber waren sich die Landtagsabgeordneten und Bürger aus Gundelfingen einig. Am Mittwochabend berieten die Landtagsabgeordneten Gabi Rolland (SPD) und Reinhold Pix (Grüne) auf Einladung der Bürgerinitiative Atokk (Alte Trasse ohne Krach und Katastrophen), wie Lärmschutz an der alten Trasse geschaffen werden kann.

Die neue Trasse wird – finanziert zusammen von Bahn, Land und Bund – weit über das gesetzlich vorgeschriebene Maß zusätzlichen Lärmschutz erhalten. „Dies ist gut so“, sagte Christof Paul, Vorsitzender der BI Atokk am Mittwochabend im Gasthaus Rössle. Aber es ist der Bevölkerung an der alten Trasse im Breisgau nicht zumutbar, bis zur Fertigstellung der Neubaustrecke auf menschenwürdigen Lärmschutz zu warten. „4500 Gundelfinger Bürger sind vom Bahnlärm, der weit über die Normen hinausgeht, betroffen.“ Ausdrücklich betonte Paul, dass die BI Atokk nicht gegen die Bahn ist, „aber wir sind dagegen, dass die Nachrüstung der Güterwaggons in das Jahr X verschoben wird“. 250 bis 300 Güterzüge fahren täglich durch Gundelfingen, so Paul.

Weiterlesen:

http://www.badische-zeitung.de/gundelfingen/zu-viele-luecken-beim-laermschutz–120521478.html

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Eine Antwort zu 8.4.2016 Zu viele Lücken beim Lärmschutz

  1. Michael Stelter schreibt:

    Unser Grundgesetz sichert uns unsere Gesundheit und unser Eigentum ausdrücklich zu.
    Das heißt konkret, die Bahn und unsere Regierung in Berlin müssen kurzfristig für eine akzeptable Lösung sorgen.
    Michael Stelter Freiburg

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