8.4.2016 „Die Bilb könnte sich auch mal um uns kümmern“

KURZ GEFRAGT: Barbara Huber zum Bahnausbau bei Otterbach.

WEIL AM RHEIN. Die Bahn hat ihre Planungen für den Streckenabschnitt 9.3 beim Ausbau der Rheintalbahn vorgestellt, der auch die Maßnahmen im Bereich Otterbach beinhaltet. Jochen Fillisch befragt Barbara Huber, die Kassiererin der Otterbacher Siedlergemeinschaft 14 Linden nach den Eindrücken der Otterbacher nach der Infoveranstaltung im Basler Kongresszentrum.

BZ: Frau Huber, was haben Sie von diesem Abend mit nach Hause genommen?

Huber: Das war ja eine sehr langatmige Veranstaltung, aber am Ende denkt man: Da kann man gar nichts machen, man muss es halt so nehmen. Das geht nicht nur mir so, sondern den anderen Otterbachern auch.

BZ: Aber in Sachen Schallschutz könnten Sie eigentlich zufrieden sein oder?

Huber: Es ist mehr als nur der Bahnlärm: Schon jetzt ist es so, dass es bei einem bestimmten Sonnenstand bei uns in der Basler Straße dunkel wird, wenn ein Zug vorbeifährt. Und ich befürchte, dass wird dann dauerhaft so sein, wenn erst einmal eine drei Meter hohe Schallschutzwand gebaut ist. Auf die Wohnqualität von Licht muss man auch achten. Natürlich ist der Schallschutz absolut nötig, vor allem wenn man bedenkt, dass statt heute 280 künftig 560 Züge am Tag dort entlang fahren und die Güterzüge bis zu 780 Meter lang sein werden. Und dann sind wir in Otterbach natürlich nicht nur durch die Bahn, sondern auch durch den Verkehrslärm vor der Haustür besonders stark betroffen.

Weiterlesen:

http://www.badische-zeitung.de/weil-am-rhein/die-bilb-koennte-sich-auch-mal-um-uns-kuemmern–120521731.html

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Eine Antwort zu 8.4.2016 „Die Bilb könnte sich auch mal um uns kümmern“

  1. Michael Stelter schreibt:

    Unser Grundgesetz sichert uns unsere Gesundheit und unser Eigentum ausdrücklich zu.
    Unsere Bundesregierung und die Bahn müssen umgehend für Abhilfe sorgen und wenns nicht geht, muß sie ein Gericht halt auf Trap bringen.
    Michael Stelter Freiburg

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