19.2.2016 (Offenburg) Zwölf Stadträte fordern mehr Lärmschutz für die Gesamtstadt

Initiative gegen Bahnlärm: „Lärmschutz für die Gesamtstadt“ fordern zwölf Offenburger Stadträte in einem parteiübergreifenden Haushaltsantrag.

OFFENBURG (BZ/hsl).2016/17 soll zusätzliches Geld zur Verfügung stehen, darunter 100 000 Euro an Planungskosten . Das Geld soll verwendet werden, um für die Gesamtstadt einen Schutz vor Bahnlärm zu erreichen, der über das hinausgeht, wozu die Bahn gesetzlich verpflichtet ist. Zur Begründung wird angeführt, dass es noch rund 20 Jahre dauern wird, bis der Güterzugtunnel in Betrieb geht. „Das heißt, alle Züge fahren noch lange Zeit mit Schallgrenzwertüberschreitungen durch die ganze Stadt“, schreibt Klaus Binkert (CDU) in dem Antrag. Dies sei den Menschen aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar. Die Unterzeichner weisen darauf hin, dass es nördlich des Bahnhofs Lärmvorsorge gibt, die südlichen Stadtteile die schlechtere Lärmsanierung bekommen sollen und der Bahngraben sowie die Nordoststadt gar völlig ohne Lärmschutz bleiben: „Es kann doch nicht sein, dass Menschen in ein und derselben Stadt mit drei unterschiedlichen Methoden der Lärmschutz ausgeführt wird oder unterbleibt.“ Unterzeichnet ist der Antrag von Klaus Binkert, Elisabeth Abele (beide CDU), Florence Wetzel (Offenburger Liste), Silvano Zampolli (FDP), Taras Maygutiak (AfD) sowie der kompletten Fraktion der Grünen.

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/offenburg/zwoelf-stadtraete-fordern-mehr-laermschutz-fuer-die-gesamtstadt–118135303.html

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Eine Antwort zu 19.2.2016 (Offenburg) Zwölf Stadträte fordern mehr Lärmschutz für die Gesamtstadt

  1. Michael Stelter schreibt:

    Jeder Tag mit zu viel Lärm ist ein Tag zu viel
    und schadet der Gesundheit auch der Menschen in OG.
    Auch in OG muß die Bahn endlich Zukunft bauen und nicht Vergangenheit.
    Die Schweiz und Holland machen es vor.
    China und viele weitere Länder will ich nicht erst noch spezifizieren.
    Dort ist unser Herrenknecht im Einsatz. Zu wenig, viel zu wenig in Deutschland.
    Michael Stelter Freiburg

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