26.10.2012 – Mehr Sicherheit für Alle!

Antwort von Albrecht Künstle aus Herbolzheim auf einen Leserbrief in der Badischen Zeitung 
Zum Leserbrief: https://rheintalbahn.wordpress.com/2012/10/25/25-10-2012-gutachten-gegen-feinstaub-vergiftung-bz-leserbriefe/

Zum Leserbrief: Mehr Sicherheit – für wen?

Mehr Sicherheit für Alle!

Die beiden Leserbrief-Schreiberinnen Feißt und Stiller unterstellen dem Gutachten zur Problematik der Gefahrstofftransporte und seinen Auftraggebern jenen Zynismus (Verhöhnung), die das Problem von Gefahrgutunfällen thematisieren. Ich meine umgekehrt, dass die Ignoranz solcher möglichen Unfälle und die verheerenden Folgen für die unmittelbare Anwohner blanker Hohn wäre.

Es wäre für alle besser gewesen, die „Grafenhausener“ wären der Einladung zur Vorstellung des Gutachtens gefolgt. Herr Paleit war wegen einer Sitzung verhindert, aber ich hatte ihn darum gebeten, einen Vertreter zu schicken. Das hat er leider nicht getan. Vielleicht wollte er das nicht, damit andere noch schlechter informiert sind als er selbst. Er erhielt das Gutachten von uns, leitete es aber offensichtlich nicht an seine Mannen weiter. Sonst wüssten diese und die Leserbrief-Schreiberinnen dass Prof. Kümmerer sehr wohl auch an den Autobahnverkehr gedacht hat, nicht nur an die Autobahnanwohner.

Aber seine Annahme dürfte richtig sein, dass sich der fließende Verkehr relativ schneller aus der Gefahrenzone entfernen könnte, als Menschen aus ihren Häusern. Auch wird ignoriert, dass zwischen den beiden Verkehrswegen nicht nur Schutzwände geplant sind sondern auch Betonbarrieren der Rückhaltestufe H3 um gegenseitige Kollisionen zu vermeiden. Überdies sind an der Autobahntrasse kaum unfallträchtige Weichen geplant, an der Rheintalbahn 70, wovon 40 nötig wären.

Liebe Grafenhausener bzw. alle, die sich mit Paleit identifizieren: Legt euch nicht mit Prof. Kümmerer an sondern allenfalls mit uns als Auftraggeber des Gutachtens. Wir bestanden darauf, dass nicht nur die Risiken von Gefahrguttransporten auf der Rheintalbahn untersucht werden, sondern dasselbe für den alternativen Fernverkehrsweg Autobahn. Hätten wir letzteres unterlassen, wäre die Unterstellung von Zynismus vielleicht berechtigt gewesen.

Albrecht Künstle
Bürgerprotest Bahn e.V. Herbolzheim-Kenzingen

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